Archive for the 'religion' Category

Kirche heute

Freitag, April 9th, 2010

Muahaha, das aktuelle Titanic-Cover:

Nicht alle haben Freude daran:

Fast 100 Beschwerden sind beim Presserat eingegangen, auch der Staatsanwaltschaft Frankfurt liegen zwei Strafanzeigen vor. Titanic-Chef Leo Fischer sieht’s gelassen. Gegenüber MEEDIA sagte er: “Wir werden in christlicher Gelassenheit abwarten, bis das Publikum sich wieder beruhigt und einen verständigen Blick auf den Titel geworfen hat.” Man werde den Presserat und die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen “nach Kräften beraten und unterstützen”.

Quelle: Meedia

via redblog

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Revolution an der Tanzbar: Gil Scott Heron - The Revolution Will Not Be Televised

Freitag, April 2nd, 2010

Mein Wort zum Karfreitag: Hört auf mit dem Beten - Weg mit dem Tanzverbot!! Denn: The Revolution will not be televised!

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Der Irre aus der TV-Show

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Für den US-Fernsehprediger Pat Robertson war der Sklavenaufstand, der Haiti 1804 die Unabhängigkeit von Frankreich einbrachte, ein Pakt mit dem Teufel. Deswegen das verheerende Erdbeben am 12. Januar.

In seiner Fernsehsendung «700 Club» sagte Robertson am Mittwoch, die Haitianer hätten sich unter der Knute der Franzosen befunden – «Napoleon III. oder wer auch immer» – und sich versammelt, um einen Pakt mit dem Teufel zu schliessen. «Sie sagten: ‘Wir werden dir dienen, wenn du uns von den Franzosen befreist.’ Eine wahre Geschichte. Und der Teufel sagte: ‘Okay, wir haben einen Deal.’»

Quelle: 20min

Sklaverei in Brasilien, Gemälde von Jean-Baptiste DebretEin Sprecher Robertsons erklärte daraufhin, der evangelikale Prediger habe nicht behauptet, der Zorn Gottes habe das Erdbeben verursacht. Er habe sich auf die Voodoo-Rituale bezogen, die vor dem Aufstand gegen Frankreich praktiziert worden seien.

Übrigens regierte damals Napoleon I., nicht der III., in Frankreich…

Pat Robertson fällt öfters durch fundamentalistische Äusserungen auf. So bezeichnete er die Terroranschläge am 11. September in New York und den Hurrikan Katrina als Folge von Abtreibung, Homosexualität und Gottlosigkeit in der Bevölkerung. Im August 2005 brachte Robertson in seiner Talkshow “The 700 Club” seinen Wunsch nach der Ermordung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez ins Gespräch. Als Gottesstrafe für die Räumung des Gaza-Streifens sah er im Januar 2006 den Schlaganfall des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon an, da dieser “Gottes Land” zerteilt hätte.

Pat Robertson unterstützte auch die beiden evangelikalen Diktatoren in Guatemala und Liberia, Efrain Ríos Montt und Charles Taylor. Als letzterer von den Vereinigten Staaten gestürzt wurde, kritisierte Robertson Präsident Bush stark und behauptete, dass der Islam in Liberia die Macht an sich reissen würde.

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Ricola

Montag, Dezember 14th, 2009

Ricola (Wer hats erfunden) findet das Extra 3-Video gar nicht lustig. Aber etwas gegen den Film unternehmen, kann der Konzert nicht. Denn “da gilt wohl Pressefreiheit“, meint Ricola-Sprecher Bernhard Christen.

(danke an redblog für den Hinweis)

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Wer hat´s erfunden?

Dienstag, Dezember 8th, 2009

via Pantoffelpunk

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Kundgebung gegen Ausgrenzung in Luzern

Donnerstag, Dezember 3rd, 2009

Diskriminierung und Rechtsungleichheit schaffen Probleme

Konsterniert reagieren die Grünen auf das Ja zur Volksinitiative “Gegen den Bau von Minaretten”. Indem diese für Muslime in der Schweiz besondere Regeln schafft, verletzt sie das Gebot der Rechtsgleichheit und das Grundrecht auf Religionsfreiheit. Deshalb haben linke Kreise überzeugt und geschlossen gegen die Minarettverbotsinitiative gekämpft. Die Annahme dieser Initiative wird nicht nur dem Image der Schweiz schaden, sondern deren Umsetzung wird auch ein grundlegendes Problem werden.

Die Grünen sind überzeugt, dass eine glaubwürdige Integrationspolitik auf Dialog und Respekt statt Diskriminierung und Ausgrenzung setzt. Sie werden sich darum weiterhin für Rechtsgleichheit und Nichtdiskriminierung einsetzen.

Gegen Ausgrenzung, für Dialog und Integration

Um unserer Enttäuschung über das Abstimmungsresultat vom Sonntag “Gegen den Bau von Minaretten” Ausdruck zu geben, versammeln wir uns am Donnerstag, 3. Dezember, 18:30 Uhr vor der Jesuitenkirche Luzern.

Nehmt Lichter und Kerzen mit!

Quelle: Grüne Luzern (via)

Den passenden Bastelbogen hier downloaden, basteln und das passende Mitbringsel für die Kundgebung bereit haben!

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Islamophobie hat fatale Parallelen zum Antisemitismus

Mittwoch, Dezember 2nd, 2009

Sabine Schiffer vom Institut für Medienverantwortung über das Schweizer Minarett-Verbot, deutsche Integrationsdebatten und den Fall Marwa el-Sherbini

Wir haben den Antisemitismus vor allem in Bezug auf den Nationalsozialismus erörtert. Das ist eine unglückliche Einschränkung. Es nutzt niemandem etwas, wenn ich mich hinstelle und sage, wie konnten die damals nur so rassistisch sein – so als könnte uns das heute nicht mehr passieren. Wenn wir uns die subtileren Formen des Antisemitismus ansehen, so wie wir es in unserem Buch in Bezug auf das 19. Jahrhundert tun, dann wird überdeutlich, was sich hier für fatale Parallelen entwickeln: Damals wurde diskutiert, ob jüdische Lehrer gute Lehrer sein können, dass man die jüdischen Schriften und Predigten ins Deutsche übersetzen müsse, ob Juden überhaupt loyale Staatsbürger sein können etc. Und natürlich waren Eigenheiten wie etwa das Schächten oder Speisevorschriften gerne ein Thema der Abgrenzung und auch Diffamierung. Auch ein Vergleich mit Karikaturen aus dieser Zeit würde verdeutlichen, dass wir nicht antiislamische Karikaturen unter Meinungsfreiheit abbuchen können.

Quelle: Telepolis

“Wenn erst die Moscheen brennen, will es wieder keiner gewesen sein!”

Hagen Rether

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Offener Brief an die Kirchgemeinden der Schweiz

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Aus Rücksicht auf unsere geschockten muslimischen Mitbürger sollten wir ab sofort auf akustische christliche Machtdemonstrationen verzichten.

Auch christliche Mitbürger wären Ihnen dankbar.

Die Augen kann man schliessen, die Ohren nicht.

Mit stillen Grüssen
IG Stiller

Quelle

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Revolution an der Tanzbar: Isobel Goudie

Sonntag, Juni 14th, 2009

Die “Sensational Alex Harvey Band” mit “Isobel Goudie”.

Isobel Gowdie wurde im Jahre 1662 in Schottland der Hexerei angeklagt. Ihr Geständnis, welches angeblich ohne den Einsatz von Folter erreicht wurde, ist eine der detailliertesten Quellen für Beschwörungsformeln wie sie gegen Ende des Zeitalters der Hexenprozesse verwendet wurden.

Sie behauptete, dass sie und andere Mitglieder ihres Hexenzirkels sich bei ihren Treffen in Tiere verwandelten. Nach der Transformation wurden sie angeblich von einer der schottischen Mythologie entstammenden Elfenkönigin in deren Reich empfangen.

Es ist heute unklar ob Gowdie’s Geständnis auf eine Psychose zurückzuführen ist oder ob sie der Hexerei verdächtigt, sich von einer derartigen Aussage ein milderes Urteil versprach. Ihr Geständnis stimmt inhaltlich mit den meisten Protokollen dieser Zeit überein, ist aber sehr viel detaillierter. Es existieren keine Aufzeichnungen über ihre Exekution.

Gowdie’s Geschichte wurde später in einer Vielzahl von kulturellen Werken verarbeitet. Sie taucht als Charakter in mehreren Büchern auf, u. A. in J. W. Brodie-Innes autobiographischem Roman The Devil’s Mistress, in Jane Parkhurst’s Isobel sowie in Night Plague von Graham Masterton. Isobel Gowdie kommt außerdem in Liedern von Creeping Myrtle und Alex Harvey vor; The Confession of Isobel Gowdie ist ein Orchesterwerk des schottischen Komponisten James MacMillan.

Einige von Gowdie’s eigenen Werken wurden in der Anthologie Early Modern Women Poets: 1520-1700 der Oxford University Press verlegt.

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Aufklärung tut Not

Freitag, April 24th, 2009

UPDATE: Stadt Luzern verbietet Proteste gegen Scientology!

Scientology ist diese Tage wieder überaus aktiv. Mit ihrer Tarnorganisation “Bürgerkommission für Menschenrechte” begegnen uns die Rattenfänger der Sekte wieder an zahlreichen Bahnhöfen der Schweiz.

Der Scientology (auch unter dem Namen Dianetics auftretend) Ideologie entsprechend wird gegen Psychiatrie gewettert. Scientology sieht jede Krankheit als Schuld des einzelnen an. Wer eine Brille trägt oder einen Unfall hatte, ist selbst daran schuld. Wer psychisch krank ist oder Trisomie 21 besitzt, ist eben ein schlechter Mensch. Psychiatrie oder Medizin werden nicht anerkannt.

In Luzern wird am 6. Juni ein Scientology-Stand am Bahnhofsplatz zu finden sein. Die Anonymous-Zelle Luzern ruft deswegen an diesem Tag zu einem Raid auf.

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Petition “Mumia Abu-Jamal und die weltweite Abschaffung der Todesstrafe” unterzeichnen! Petition “Mumia Abu-Jamal und die weltweite Abschaffung der Todesstrafe” unterzeichnen!