Sonntagsphilosophen
Sonntag, April 18th, 2010Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!
Albert Einstein
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Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!
Albert Einstein
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“Ich glaube weiterhin fest daran, dass eine bessere Welt möglich ist.” - Fidel Castro in einer Botschaft an das mexikanische Volk am 26. Mai 2004
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“Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge.” (Volker Pispers)
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“Ich liebe es, in Los Angeles auf einem Freeway zu fahren und jemanden in der Schweiz anzurufen. Nicht, dass ich jemand in der Schweiz kennen würde, doch ich finde es unheimlich schick, dort anzurufen. Meistens nehmen irgendwelche Frauen ab, die ich nicht kenne.” (Mel Brooks)
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Um drei Uhr ist es immer entweder schon zu spät oder noch zu früh für alles, was man tun will. (Jean-Paul Sartre)
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Zu Besuch bei einem reichen Herrn, dessen Anwesen mit Gold und allerlei Ornamenten verziert war, spukte Diogenes dem Hausherrn in Gesicht. “Wieso hast du das getan?”, fragte dieser wütend. Diogenes antwortete: “Das war das einzige, was ich sah, das billig genug war, es anzuspucken.”
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“Die Weltlandwirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.”
Jean Ziegler in “We Feed the World”
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Lew Nikolajewitsch Tolstoi galt als aufmerksamer Zeitgenosse und verarbeitete seine Erfahrungen und Erlebnisse oft in seinen Büchern. Von 1851 an erlebte er in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus. Seine Erfahrungen mit jenen, die den Krieg führen müssen, beeinflussten auch seine Ideale. Seine Haltung führte ihn zur Frage nach beständigen moralischen Werten, die er für sich mit dem Anspruch auf bedingungslose Nächstenliebe und radikale Gewaltlosigkeit beantwortete. Dadurch wurde Tolstoi auch zum überzeugten Vegetarier:
“Fleischessen ist ein Überbleibsel der größten Rohheit. Der Übergang zum Vegetarismus ist die erste und natürlichste Folge der Aufklärung.
Vom Tiermord zum Menschenmord ist es nur ein Schritt und damit auch von der Tierquälerei zur Menschenquälerei.
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.
Wenn Du keinen Menschen töten kannst – gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten – noch besser; keine Fische und Insekten – noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an.”
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„Gleichzeitig, und ganz unabhängig von der allgemeinen Fron, die das Lohnsystem einschließt, sollte die Arbeiterklasse die endgültige Wirksamkeit dieser tagtäglichen Kämpfe nicht überschätzen. Sie sollte nicht vergessen, dass sie gegen Wirkungen kämpft, nicht aber gegen die Ursachen dieser Wirkungen; dass sie zwar die Abwärtsbewegung verlangsamt, nicht aber ihre Richtung ändert; dass sie Palliativmittel (Abwehrmittel, Anmerkung des Autors) anwendet, die das Übel nicht kurieren. Sie sollte daher nicht ausschließlich in diesem unvermeidlichen Kleinkrieg aufgehen, der aus den nie enden wollenden Gewalttaten des Kapitals oder aus den Marktschwankungen unaufhörlich hervorgeht. Sie sollte begreifen, dass das gegenwärtige System bei all dem Elend, das es über sie verhängt, zugleich schwanger geht mit den materiellen Bedingungen und den gesellschaftlichen Formen, die für eine ökonomische Umgestaltung der Gesellschaft notwendig sind. Statt des konservativen Mottos: »Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtes Tagewerk!«, sollte sie auf ihr Banner die revolutionäre Losung schreiben: »Nieder mit dem Lohnsystem!«“
[Karl Marx: Lohn, Preis, Profit, MEW Bd. 16, S. 152]
Wie wichtig ihm Glück sei, wurde Immanuel Kant gefragt. “Glück?”, sagte er, “das ist kein Ideal der Vernunft, sondern lediglich eins der Einbildung!”
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