Archive for the 'afghanistan' Category

NATO erklärt Auflösung zum 60. Jahrestag ihrer Gründung

Mittwoch, April 1st, 2009

(appd / AdF) Wie soeben aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, haben sich die Vertreter der 26 NATO Mitgliedsstaaten in einer bislang geheim gehaltenen Sitzung, an der auch Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (UN) einbezogen wurden, auf die Auflösung der (North Atlantic Treaty Organization) NATO geeinigt.

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Status Quo am Hindukusch

Donnerstag, März 26th, 2009

Bald steht der NATO-Gipfel vor der Tür. Es wird erwartet, dass Obama da die neue Strategie für Afghanistan vorstellt. Für die Afghanen bedeutet dies sicher nichts Gutes.

Bekannt ist bereits, dass die USA weitere 17000 US-Soldaten nach Afghanistan verlegen wollen und die Nahbaren Afghanistans mehr einbezogen werden sollten. Weiter will Obama in Zukunft mit so genannten gemässigten Taliban verhandeln.

Nicht viel Neues also. Die militärische Option wird auch in Zukunft keinen Erfolg bringen, darauf könnte man Wetten abschliessen. Die Niederlage beim Krieg am Hindukusch zeichnete sich nämlich schon früh ab. Bis heute wollen oder können dies nicht alle Betonköpfe einsehen. Mehr Truppen schicken wird zu mehr Toten führen. Und intensive Kämpfe werden das benachbarte Pakistan weiter destabilisieren.

Dabei wurden noch zu Beginn der Offensive nur wenige Tränen in Afghanistan vergossen, als die Taliban gestürzt wurden. Doch die Hoffnungen, die westliche Demagogie geweckt hatte, währten nicht allzu lange.

Schnell war klar, dass die neu eingepflanzte Elite sich den Löwenanteil der ausländischen Hilfsgelder unter den Nagel reissen und ihr eigenes Netzwerk aus Bestechung und Vetternwirtschaft schaffen würde. Das einfache Volk litt. Kaum eine Lehmhütte mit einem Strohdach, um eine Familie obdachloser Flüchtlinge einzuquartieren, wurde errichtet. Es gibt jährlich Berichte darüber, wie jeden Winter hunderte Afghanen zu Tode frieren.

Stattdessen wurde eine Wahl organisiert, unter hohen Kosten durch westliche PR-Firmen und im Grunde zur Gewinnung der öffentlichen Meinung im Westen. Hamid Karzai, der Marionettenpräsident, errichtete ein Regime der Korruption und Kriminalität. Und Karzais jüngerer Bruder, Ahmad Wali Karzai, wurde unter seiner Amtszeit einer der grössten Drogenbarone des Landes.

Die Afghanen sind mehr als enttäuscht über die Entwicklung im Lande. Während sich die NATO auf Kriegsspiele mit den Aufständischen – oder was sie dafür hält - konzentriert, stellen für die Bewohner kriminelle Banden heute ein weitaus grösseres Problem dar als die Taliban. Vorallem Entführungen sind an der Tagesordnung und versetzten grosse Teile des Landes in Angst und Schrecken. Die Entführer haben meist keine politischen, sondern rein finanzielle Motive.

Selbst in Kabul sind Entführungen heute an der Tagesordnung. Jedem vor Ort ist klar, dass die Hintermänner dieser kriminellen Banden hohe Regierungsvertretern oder Polizisten sind.

«Die Politiker von heute sind ehemalige Warlords, Drogenbarone und Kriminelle. Alles, was sie können, ist stehlen und töten.»

Mohammad Sadiq Siddiqui

Selbst der Chef des afghanischen Geheimdienstes NDS, Amrullah Saleh, macht direkt die politische Elite des Landes für die Kriminalität verantwortlich. Nicht nur das einfache Volk sieht dies also so. Genau deswegen steigt die Popularität der Taliban in weiten Teilen der Bevölkerung immer weiter an. Muhammad Hashim Wahaaj, Radiologe in Kabul und ehemaliger Unterstützer von Karzai, wurde selber auch schon Opfer einer Entführung und sagt verbittert:

«Als Dieben noch die Hände abgehackt und Schwerverbrecher gehängt wurden, gab es kaum Kriminalität»

Doch erwartungsgemäss dürfte Karzai auf dem NATO-Gipfel ein weiteres Mal der Rücken gestärkt werden. Der Fokus verändert sich nämlich auch unter Obama nicht wirklich:

“Es ist wichtig für uns, dass wir in der Offensive bleiben und diese Terrororganisationen zerschlagen, wo immer sie sich befinden”

Und dafür braucht man ja eine Regierung, die nichts gegen die Präsenz vom fremden Truppen einzuwenden hat, und welcher die Ängste und Nöte der eigene Bevölkerung gelinde gesagt am Arsch vorbei geht.

Dabei sollte man sich fragen, wie man die Herzen der Afghanen gewinnt, wie man sie zur Abkehr von den radikalen Islamisten bewegt, und nicht wie man sie militärisch besiegen kann. Dieser Weg wird auch in der Zukunft nicht funktionieren.

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Mehr Wunsch als Denken

Montag, Dezember 15th, 2008

Der künftige US-Präsident Barack Obama steht in Zentralasien vor erheblichen Herausforderungen. Auf einen grundlegenden Wandel darf man nicht hoffen.

Von Noam Chomsky

Am 4. Dezember hat die irakische Regierung dem ­Status of Forces Agreement ­(Sofa) über die Regelung der US-Militärpräsenz im Irakzuge­stimmt - ­allerdings mit beträcht­lichen Vorbehalten, wie Minis­terpräsident Nuri al-Maliki versichert. Der Abzug der US-Truppen ist jetzt klar auf 2011 festgelegt worden. Die irakische Regierung betrachtet das «klare Ultimatum für einen Truppenabzugs als Verhandlungssieg», vermeldete die Nachrichten­agentur Reuters. Die US-Regierung habe sich «lange jeglicher Zeitplanung für einen Truppenabzug ­widersetzt», sei aber in den vergangenen Monaten von ihrer harten Haltung abgewichen, da sie den irakischen Widerstand nicht zu brechen vermochte.

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Es ist noch immer Krieg in Afghanistan

Donnerstag, Dezember 4th, 2008

Muahaha…

Nato-Fliegerkräfte haben in der vergangenen Nacht eine mehr als 200-köpfige Schafherde in der afghanischen Provinz Lagman zusammengeschossen.

Wie Journalisten im Innenministerium und im Pressedienst des Provinzgouverneurs erfuhren, war die Herde irrtümlich für eine Gruppe von Taliban-Milizen gehalten worden.

Quelle: RIA Novosti

via

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Die geheimen Methoden der CIA

Samstag, Juni 7th, 2008

via da und da

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NATO liefert Waffen an Taliban

Montag, April 14th, 2008

In Afghanistan hat ein Nato-Hubschrauber versehentlich eine Waffenlieferung über einem Gebiet der radikal-islamischen Taliban abgeworfen - die Lieferung mit Maschinengewehren und Raketen soll nun in den Händen eines Taliban-Kommandeurs sein.

Der afghanische Geheimdienstchef Amrullah Saleh sagte vor einem Parlamentsausschuss, die NATO-Soldaten hätten Ende März in der Provinz Sabul Munition und Nahrungsmittel zu einem Kontrollpunkt der Polizei bringen wollen. Doch hatten die Soldaten wohl die Orientierung verloren, und das Waffengeschenk praktisch den Taliban vor die Füsse geworfen. Die Kiste landete demnach nur hundert Meter vom Haus des Taliban-Kommandeurs Mullah Mohammed Alam, wie der Abgeordnete Hamidullah Tuchi aus Sabul bestätigte:

“Aus Versehen wurde die Kiste weit weg vom eigentlichen Ziel abgeworfen. Später kamen die Taliban und sammelten es ein.”

Imagepflege mal anders – so wird die NATO bei den Talib noch richtig beliebt…

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Die grossen Verlierer

Montag, März 3rd, 2008

Der Irak, Afghanistan, der Kongo und Somalia sind nach einer US-Untersuchung die vier schwächsten Staaten der Welt. Diese politisch und wirtschaftlich angeschlagenen Staaten stellen ein internationales Sicherheitsrisiko dar.

Dies erklärten die beiden Denkfabriken Brookings Institution und das Zentrum für globale Entwicklung. Die Institute empfehlen daher den USA dem Aufbau staatlicher Kapazitäten einen grösseren Vorrang einzuräumen.

Für die US-Regierung peinlich dürfte die Tatsache sein, dass ausgerechnet Länder mit der aufgezwungenen “Demokratie der Marke Washington” – also der Irak, Afghanistan und Somalia – besonders mies in der Untersuchung abschneiden. Länder, welche der “demokratische Westen” von den bösen Imamen und Terrorfürsten zu befreien versucht. Und selbst der Kongo wurde nach der Unabhängigkeit von Belgien besonders schlecht durch die USA gemanagt. Unliebsame Politiker wurden gestürzt, dem Diktator Mobutu hingegen jahrelang Unterstützung gewährt.

Während selbst die als “Denkfabrik des Establishments” verschrieenen Institutionen langsam merken, dass Armut gesellschaftliche Konflikte begünstigt, sind die Kriegsfürsten in Washington und anderswo eindeutig weniger lernfähig. So wurde erst gerade wieder gestern Sonntag ein Terrorschlag der USA gegen Somalia durchgeführt.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Washington haben Flugzeuge mehrere Raketen abgefeuert. Ziel war die Stadt Dobley nahe der kenyanischen Grenze. Augenzeugen vor Ort berichten, es seien zwei Häuser und ein weiteres Ziel seien bombardiert worden. Einem Clanführer zufolge forderte der Angriff mindestens sechs zivile Todesopfer. Nach Informationen der dortigen Polizei wurden weitere acht Menschen schwer verletzt, darunter vier Kinder.

Somalia leidet schon seit mehr als 15 Jahren unter kriegsähnlichen Zuständen. Im Juni 2006 konnten die Bewohner in Somalia das erste Mal seit langen etwas durchatmen. Die Macht der verhassten Warlords war gebrochen, und die Union der Islamischen Gerichte (UIC) übernahm die Kontrolle. Doch passte es gar nicht zum “Krieg gegen den Terror”, wenn plötzlich Islamisten für Frieden sorgen können. Und selbstredend sah der Westen seine eigenen Interessen vor Ort gefährdet. Deswegen wurde Äthiopien aufgerüstet und für den Krieg gegen die UIC fürstlich belohnt. Und seit sich dann im Frühjahr 2007 die äthiopische Armee in Richtung Nachbarland aufmachte, ist es wieder wie vorher – mit Bürgerkrieg, Warlords und allem drum und dran

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Petition “Mumia Abu-Jamal und die weltweite Abschaffung der Todesstrafe” unterzeichnen! Petition “Mumia Abu-Jamal und die weltweite Abschaffung der Todesstrafe” unterzeichnen!