Archive for the 'krieg ist terror' Category

Helden?

Freitag, April 16th, 2010

Ich war bei kürzlich bei McDonald’s, als mir etwas ganz eigentümliches passiert ist. Ich wartete in der Schlange auf mein Essen, als ein an seiner Veteranenmütze erkennbarer älterer Veteran mit seiner Frau auf mich zukam. Er streckte mir seine Hand entgegen und sagte, er möchte mir die Hand schütteln und mir für meinen Dienst danken. Er sagte, dass ich und meine Kameraden seine Helden wären. Er sagte, er sei stolz auf mich und alles, was ich im Dienst meines Landes getan hätte. Seine Frau sah mich an und lächelte breit. Sie sagte: “Wir sind alle so stolz auf euch Jungs” und “mehr junge Menschen sollten genau so sein wie Sie.” Ich wollte nicht unhöflich sein, also schüttelte ich seine Hand und nickte anerkennend. Das Paar lächelte und war offenbar der Meinung, es hätte seine patriotische Pflicht getan, indem sie einem Veteranen die Hand geschüttelt haben.

Erst nachdem sie gegangen waren, traf mich das Ausmaß dessen, was dieser Mann gesagt hatte, wirklich. Er dankte mir für meinen Dienst. Er dankte mir und sagte mir, ich sei sein Held! Nachdem mir das bewusst wurde, war es mir irgendwie peinlich. Ich wusste nicht, was ich denken sollte und, nahme mein Essen und ging wieder an die Arbeit. Ich konnte den ganzen Tag an nichts anderes mehr denken. Was genau war es denn, für das sich dieser Mann bei mir bedankte? Was hatte ich wirklich “heldenhaftes” getan?

“Heldenhaft” stand ich im Irak und bewachte eine ganze Nation, die von Bushs Kriegsmaschinerie unterjocht wurde. Wie ein echter Held, habe ich tapfer meinen Küchendienst geleistet und geholfen Scheiße zu entsorgen. Ich zeigte mein Heldentum, indem ich täglich Wachdienst um unseren Fahrzeugpark schob. Im Angesicht aller Widrigkeiten spielte ich jede Nacht für mehrere Stunden heldenhaft “Call of Duty” auf meiner XBOX 360. Ich höre unseren Bataillonskommandeur zu uns sagen, wie wichtig unsere Aufgabe ist. Wie jeder von uns wichtig für die Veränderung des Lebens der Iraker ist. Ich erinnere mich deutlich an diese “Veränderungen”, wenn ich Wache schob im Haftzentrum in Tal Afar. Ich wachte “heldenhaft” über die Gefangenen, die ohne Verurteilung saßen und darüber, dass sie ihre Essensration und eine Flasche Wasser erhielten.

Nichts von all dem, was ich im Nahen Osten getan habe scheint besonders heldenhaft. Immer, wenn sich jemand für meinen Dienst bedankt, frage ich mich: Für was? Danken sie mir dafür, das sichergestellt wurde, daß die Iraker unmöglich in einem demokratischen Staat leben können, weil das natürlich gegen die amerikanischen Interessen verstößt? Vielleicht ist mir aber auch dafür zu danken, dass die Profite derer, die an diesem Krieg verdienen von mir gesichert wurden.

Ein Held zu sein würde für mich bedeuten, sicherzustellen, dass die Iraker sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben, statt dieses zur Straßenreinigung einzusetzen, damit darauf der Staub nicht zu dick wird. Heldenhaft wäre der Einsatz der Arbeitskraft und Ressourcen um die Straßen in Basra zu reparieren und sauberzuhalten und nicht die in unserem Camp.

Das nächste Mal, wenn sich bei mir jemand für meinen Dienst bedankt, werde ich vielleicht fragen, ob sie wissen, wofür sie sich bedanken. Ich möchte wissen, ob der durchschnittliche Mensch genau weiß, was im Irak vorgeht, und was wir dort tun. Wenn sie wußten, daß ihre Steuergelder benutzt werden, um das sechsstellige Gehalt eines Söldners zu zahlen, die im Grunde den gleichen Job wie ich mit der Hälfte des Risikos machen. Vielleicht, wenn sie den Schmerz und das Leid in den Augen der irakischen Kinder erkennen, wenn sie uns in unseren LKWs und Panzern fahren sehen.

Ich bin nicht stolz auf meinen Dienst. Ich bin nicht mit dem, was ich tat und mit den Gräueltaten, deren Zeuge ich wurde, glücklich. Ich will nicht mit dem Wissen leben, daneben gestanden zu haben und nichts getan zu haben, während unzählige unschuldige Menschen täglich wegen dieser Gleichgültigkeit sterben. Denn ich habe in einen illegalen und ungerechten Krieg der Besetzung gedient. Ich bin kein Held.

Quelle: Brett McFann @ “Iraq Veterans against the War” via “World can’t wait” ¦ Übersetzung von Thomas Trueten

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Collateral Murder

Dienstag, April 6th, 2010

Aufnahmen aus der Bordkamera eines Apache-Kampfhelikopters der US-Armee zeigen, wie der Pilot über den Strassen von Bagdad Menschen ins Visier nimmt. Zuvor waren US-Soldaten in dem Viertel von Aufständischen unter Beschuss genommen worden.

Das Video zeigt die wahllose Tötung von mehr als einem Dutzend Menschen in Bagdad - darunter auch die grundlose Tötung eines verwundeten Reuters Mitarbeiters und seiner Retter. Zwei Kleinkinder, die bei der Rettung beteiligt waren, wurden ebenfalls schwer verletzt.

Quelle: collateralmurder.com

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Richtigstellung

Freitag, Mai 15th, 2009

Habe mich soeben köstlich über eine Einleitung zu einem Artikel amüsiert:

ALS ERSTES möchte ich mich bei all den guten Frauen entschuldigen, die im ältesten Gewerbe der Welt tätig sind.

Ich hatte vor kurzem Shimon Peres als einen politischen Prostituierten beschrieben. Eine meiner Leserinnen hat heftig dagegen protestiert. Sie wies darauf hin, Prostituierte verdienten ihr Geld auf ehrliche Weise; sie hielten, was sie versprechen.

Aus “Sir Winston Peres” von Uri Avnery

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NATO erklärt Auflösung zum 60. Jahrestag ihrer Gründung

Mittwoch, April 1st, 2009

(appd / AdF) Wie soeben aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, haben sich die Vertreter der 26 NATO Mitgliedsstaaten in einer bislang geheim gehaltenen Sitzung, an der auch Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (UN) einbezogen wurden, auf die Auflösung der (North Atlantic Treaty Organization) NATO geeinigt.

Weiter bei trueten.de

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Status Quo am Hindukusch

Donnerstag, März 26th, 2009

Bald steht der NATO-Gipfel vor der Tür. Es wird erwartet, dass Obama da die neue Strategie für Afghanistan vorstellt. Für die Afghanen bedeutet dies sicher nichts Gutes.

Bekannt ist bereits, dass die USA weitere 17000 US-Soldaten nach Afghanistan verlegen wollen und die Nahbaren Afghanistans mehr einbezogen werden sollten. Weiter will Obama in Zukunft mit so genannten gemässigten Taliban verhandeln.

Nicht viel Neues also. Die militärische Option wird auch in Zukunft keinen Erfolg bringen, darauf könnte man Wetten abschliessen. Die Niederlage beim Krieg am Hindukusch zeichnete sich nämlich schon früh ab. Bis heute wollen oder können dies nicht alle Betonköpfe einsehen. Mehr Truppen schicken wird zu mehr Toten führen. Und intensive Kämpfe werden das benachbarte Pakistan weiter destabilisieren.

Dabei wurden noch zu Beginn der Offensive nur wenige Tränen in Afghanistan vergossen, als die Taliban gestürzt wurden. Doch die Hoffnungen, die westliche Demagogie geweckt hatte, währten nicht allzu lange.

Schnell war klar, dass die neu eingepflanzte Elite sich den Löwenanteil der ausländischen Hilfsgelder unter den Nagel reissen und ihr eigenes Netzwerk aus Bestechung und Vetternwirtschaft schaffen würde. Das einfache Volk litt. Kaum eine Lehmhütte mit einem Strohdach, um eine Familie obdachloser Flüchtlinge einzuquartieren, wurde errichtet. Es gibt jährlich Berichte darüber, wie jeden Winter hunderte Afghanen zu Tode frieren.

Stattdessen wurde eine Wahl organisiert, unter hohen Kosten durch westliche PR-Firmen und im Grunde zur Gewinnung der öffentlichen Meinung im Westen. Hamid Karzai, der Marionettenpräsident, errichtete ein Regime der Korruption und Kriminalität. Und Karzais jüngerer Bruder, Ahmad Wali Karzai, wurde unter seiner Amtszeit einer der grössten Drogenbarone des Landes.

Die Afghanen sind mehr als enttäuscht über die Entwicklung im Lande. Während sich die NATO auf Kriegsspiele mit den Aufständischen – oder was sie dafür hält - konzentriert, stellen für die Bewohner kriminelle Banden heute ein weitaus grösseres Problem dar als die Taliban. Vorallem Entführungen sind an der Tagesordnung und versetzten grosse Teile des Landes in Angst und Schrecken. Die Entführer haben meist keine politischen, sondern rein finanzielle Motive.

Selbst in Kabul sind Entführungen heute an der Tagesordnung. Jedem vor Ort ist klar, dass die Hintermänner dieser kriminellen Banden hohe Regierungsvertretern oder Polizisten sind.

«Die Politiker von heute sind ehemalige Warlords, Drogenbarone und Kriminelle. Alles, was sie können, ist stehlen und töten.»

Mohammad Sadiq Siddiqui

Selbst der Chef des afghanischen Geheimdienstes NDS, Amrullah Saleh, macht direkt die politische Elite des Landes für die Kriminalität verantwortlich. Nicht nur das einfache Volk sieht dies also so. Genau deswegen steigt die Popularität der Taliban in weiten Teilen der Bevölkerung immer weiter an. Muhammad Hashim Wahaaj, Radiologe in Kabul und ehemaliger Unterstützer von Karzai, wurde selber auch schon Opfer einer Entführung und sagt verbittert:

«Als Dieben noch die Hände abgehackt und Schwerverbrecher gehängt wurden, gab es kaum Kriminalität»

Doch erwartungsgemäss dürfte Karzai auf dem NATO-Gipfel ein weiteres Mal der Rücken gestärkt werden. Der Fokus verändert sich nämlich auch unter Obama nicht wirklich:

“Es ist wichtig für uns, dass wir in der Offensive bleiben und diese Terrororganisationen zerschlagen, wo immer sie sich befinden”

Und dafür braucht man ja eine Regierung, die nichts gegen die Präsenz vom fremden Truppen einzuwenden hat, und welcher die Ängste und Nöte der eigene Bevölkerung gelinde gesagt am Arsch vorbei geht.

Dabei sollte man sich fragen, wie man die Herzen der Afghanen gewinnt, wie man sie zur Abkehr von den radikalen Islamisten bewegt, und nicht wie man sie militärisch besiegen kann. Dieser Weg wird auch in der Zukunft nicht funktionieren.

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Die moralischste Armee der Welt

Donnerstag, März 19th, 2009

Die israelische Armee stellt sich gerne auf den Standpunkt, sie sei dem Feind moralisch überlegen. Doch Zeugenaussagen von Armeeangehörigen werfen nun ein ganz schlechtes Licht auf den Gaza-Krieg.

The testimonies include a description by an infantry squad leader of an incident where an IDF sharpshooter mistakenly shot a Palestinian mother and her two children. “There was a house with a family inside …. We put them in a room. Later we left the house and another platoon entered it, and a few days after that there was an order to release the family. They had set up positions upstairs. There was a sniper position on the roof,” the soldier said.

“The platoon commander let the family go and told them to go to the right. One mother and her two children didn’t understand and went to the left, but they forgot to tell the sharpshooter on the roof they had let them go and it was okay, and he should hold his fire and he … he did what he was supposed to, like he was following his orders.”

According to the squad leader: “The sharpshooter saw a woman and children approaching him, closer than the lines he was told no one should pass. He shot them straight away. In any case, what happened is that in the end he killed them.

“I don’t think he felt too bad about it, because after all, as far as he was concerned, he did his job according to the orders he was given. And the atmosphere in general, from what I understood from most of my men who I talked to … I don’t know how to describe it …. The lives of Palestinians, let’s say, is something very, very less important than the lives of our soldiers. So as far as they are concerned they can justify it that way,” he said.

Quelle: Haaretz

In den kommenden Tagen werden auf Haaretz weitere Zeugenaussagen von Soldaten veröffentlicht.

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Zehn Methoden, die Fatah umzubringen

Donnerstag, März 5th, 2009

von Uri Avnery

979 TAGE sind vergangen, seit der Soldat Gil’ad Shalit gefangen genommen wurde. An jedem dieser Tage hätte man ihn um den Preis, den die Hamas von Anfang an forderte, befreien können: Um 450 “bedeutende” palästinensische Gefängnisinsassen, zusätzlich zu hunderten von anderen, sowie aller Frauen und Minderjährigen.

Nach der Auffassung unserer Regierung handelt es sich hierbei um die Rückgabe des “gekidnappten” Soldaten gegen die Freilassung von “abscheulichen Mördern” mit “Blut an den Händen”.

Nach Auffassung der Hamas handelt es sich hier um die Rückgabe des jüdischen “Kriegsgefangenen”, gegen die Freilassung hunderter “Widerstandskämpfer”, die “mutige Angriffe im Gebiet des zionistischen Feindes” ausgeführt haben.

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Gaza 2009 - “Löscht alle Wilden aus!”

Samstag, Februar 7th, 2009

von Noam Chomsky

Der jüngste amerikanisch-israelische Angriff auf hilflose Palästinenser wurde am Samstag, dem 27. Dezember, begangen. Die Attacke war minutiös geplant – in der israelischen Presse ist von sechs Monaten die Rede. Zwei Komponenten – eine militärische und eine propagandistische – spielten bei der Planung eine Rolle. Von grundlegender Bedeutung waren die Lehren, die aus Israels Libanoninvasion 2006 gezogen wurden. Diese galt als schlecht vorbereitet und schlecht vermarktet. Wir können daher ziemlich sicher sein, dass das meiste, was (jetzt) gesagt und getan wurde, geplant und beabsichtigt war.

Ganz sicher gilt das auch für das Timing der Attacke: Sie begann kurz vor der Mittagszeit, als die Kinder aus der Schule kamen und Menschenmassen die Straßen des dichtbesiedelten Gaza-Stadt füllten. Man brauchte lediglich Minuten, um 225 Menschen zu töten und 700 zu verwunden. Dieser Auftakt war ein Omen - für den kommenden Massenmord an einer schutzlosen, zivilen Bevölkerung, die in einem kleinen Käfig in der Falle sitzt und keinen Ort hat, an den sie sich flüchten kann

In seinem Rückblick auf den Krieg, “Parsing Gains of Gaza War” (Analyse dessen, was durch den Gaza-Krieg gewonnen wurde), in der New York Times bezeichnet Ethan Bronner Folgendes als eines der wichtigsten Ziele, die erreicht wurden. Israel habe kalkuliert, dass es von Vorteil sei, so zu tun, als würde man “durchdrehen” – indem man massiv disproportionalen Terror produziere. Es ist eine Doktrin, die bis in die 50ger Jahre zurückreicht. “Die Palästinenser verstanden die Botschaft schon am ersten Tag”, schreibt Bronner in seinem Artikel, “als israelische Kriegsflugzeuge mitten am Samstagmorgen zahlreiche Ziele simultan angriffen. Ungefähr 200 Menschen wurden sofort getötet, was die Hamas und ganz Gaza schockierte”. Die Taktik “durchzudrehen” scheine erfolgreich zu sein –, so Bronners Fazit: “Es gibt gewisse Hinweise, dass die Menschen in Gaza, diesen Krieg als so schmerzlich empfanden, dass sie versuchen werden”, die gewählte Regierung “Hamas zu zügeln”. Auch diese Doktrin des Staatsterrorismus ist altbekannt. Ich kann mich allerdings nicht entsinnen, dass die New York Times je eine Retrospektive über den Tschetschenienkrieg – mit dem Titel ‘Analyse dessen, was durch den Tschetschenien-Krieg gewonnen wurde’ - veröffentlicht hätte. Auch durch diesen Krieg wurde einiges gewonnen.

Teil 1
Teil 2
Teil 3

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Arna’s Children

Montag, Januar 19th, 2009

Ein Film vom israelischen Regisseur Juliano Mer Khanis

Arna’s Children is a 2003 Palestinian documentary film about a children’s theatre group in Jenin in the Palestinian territories. The film won “Best Documentary Feature” 2004 Tribeca Film Festival.

Arna Mer-Khamis, a Palestinian Jewish woman, was a legendary activist for the rights of the Palestinian people. During the First Intifada she helped establish a children’s theatre group in Jenin refugee camp in the West Bank, teaching children, including Zakaria Zubeidi, to express themselves through acting. Her son Juliano, a well-known actor in Israeli television and the director for the group, filmed Arna working with the children over a 6-year period. Following Arna’s death, he returns to the camp to find out what became of the young refugees.

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Nur böse Terroristen…

Sonntag, Januar 18th, 2009
Als Schlomi Eldar, Moderator beim israelischen Fernsehsender Channel 10, wie schon in den Tagen zuvor den palästinensischen Gynäkologen Issaldin Abu al-Aisch anrief, war dieser in panischer Verzweiflung.«Meine Mädchen, oh Gott, sie haben meine Mädchen getötet», schrie er gepeinigt in sein Mobiltelefon, mitten in der Live-Schaltung zur besten Sendezeit. «Warum, warum nur?» wiederholte er immer wieder.

Quelle: Tagesanzeiger

If you cannot see the subtitles do the following:
1. Play the video
2. Click the triangle button at the bottom-right corner of the video
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Petition “Mumia Abu-Jamal und die weltweite Abschaffung der Todesstrafe” unterzeichnen! Petition “Mumia Abu-Jamal und die weltweite Abschaffung der Todesstrafe” unterzeichnen!