Die Ursache für den Hunger in der Welt

By gonorrea.  
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Angela Merkel kennt ihn:

Ein weiterer Grund sei die nicht ausreichend vorhergesagte Änderung der Ernährungsgewohnheiten in Schwellenländern.

In Indien etwa nähmen inzwischen rund 300 Millionen Menschen eine zweite Mahlzeit am Tag ein, sagte Merkel. “Wenn die plötzlich doppelt soviel Nahrungsmittel verbrauchen als sie das früher gemacht haben und dann auch noch 100 Millionen Chinesen beginnen Milch zu trinken, dann verzerren sich natürlich unsere gesamten Milchquoten und vieles andere”, sagte die CDU-Chefin mit Blick auf den europäischen Agrarmarkt.

Quelle: n-tv.de

(via Idiosynkrasie & fefe)

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6 comments to “Die Ursache für den Hunger in der Welt”

  1. Comment by jo ta ke:

    Wow. Das nenne ich Logik! Wenn die in den Drittweltländern alle ein bisschen mehr unterernähren würden hätte es mehr Nahrung für alle! Wie asozial, dass einige daran denken, eine zweite Mahlzeit am Tag zu Essen… Frechheit.

    Natürlich ist der dekadente Überkonsum im Westen unschuldig daran, auch wenn viele Exkolonisierte Länder heute noch Südfrüchte für den Westen statt Nahrung für die eigene Bevölkerung produzieren.

    Und natürlich ist auch die Verteilung kein Problem, wenn Millionen Menschen hungern während tonnenweise (auch unverdorbene) Nahrungsmittel vermüllt werden und sich Multis den Gencode von Nutzpflanzen patentieren lassen.

    Hoch die Heuchelei, Hoch die Dekadenz…

  2. Comment by Berliner:

    Das hat doch nicht mit Dekadenz zu tun, jo ta ke! Sondern mit der Profitmacherei. Es ist halt am Weltmarkt nicht profitabel genügen Essen für alle zu produzieren, bzw. ab und zu gibt es wegen (!) der Über- bzw. jetzt Unterproduktion Preisschwankungen nach unter oder nach oben. Es ist kein Umverteilungsproblem, sondern ein Systemproblem. Es geht im Kapitalismus halt nicht darum, dass jeder genug zu essen hat, sondern um den Profit.

    Für das andere bräuchte man eine geplante Wirtschaft, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.

  3. Comment by jo ta ke:

    @Berliner

    Wo ist denn der Widerspruch zwischen dekadentem Überkonsum im Westen und der Tatsache, dass dieser Systembedingt ist? Das sind mMn einfach die zwei Seiten der selben Medaille…

  4. Comment by Berliner:

    Dass du das andere nicht gesagt hast ;-) Grüsse!

  5. Comment by Kloaus Schedlberger:

    Brot und Spiele

    Brot und Spiele - sie gehörten
    aufgeteilt nach Wertigkeit.
    Gebt das Brot den schlecht Genährten,
    denn sie haben damit Freud’,
    weil sie es zu schätzen wissen.
    Ist ´s doch viel mehr wert als Geld.
    (Spiele gebt als “Leckerbissen”
    jenem Teil der “satten” Welt…)

  6. Comment by gonorrea:

    @Kloaus

    ich glaub, du hast das prinzip von brot und spiele nicht ganz verstanden… :-)

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